Aoyama-Friedhof: Tokios historische Ruhestätte

Historische Bedeutung des Aoyama-Friedhofs

Der Friedhof Aoyama, der im Jahr 1872 gegründet wurde, ist der erste öffentliche Friedhof Japans und liegt im Tokioter Stadtteil Minato. Ursprünglich dem japanischen Adel vorbehalten, wurde er im Jahr 1874 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und wird heute von der Stadtregierung von Tokio verwaltet.

Bemerkenswerte Gräber

Der Aoyama-Friedhof ist die Ruhestätte von Hachikō, dem treuen Hund, sowie von Persönlichkeiten wie den Politikern Ōkubo Toshimichi und Osachi Hamaguchi, der Schriftstellerin Naoya Shiga und dem Künstler Yukio Mishima. Der Friedhof verfügt auch über eine ausländische Abteilung, bekannt als Gaijin Bochi, mit Gräbern von Personen, die zur Modernisierung Japans beigetragen haben, wie Edoardo Chiossone und Francis Brinkley.

Kirschblüten und Hanami

Im Frühling verwandelt sich der Aoyama-Friedhof in eine atemberaubende Kirschblüte. Er ist ein beliebter Ort für Hanami, der Besucher anlockt, um die blühenden Sakura zu bewundern. Obwohl vom Picknick abgeraten wird, erweckt die pulsierende Atmosphäre der Saison die Gegend zum Leben.

Weitere Artikel