Kamakura: Geschichte und Charme der Küste
Kamakuras historische Bedeutung
Kamakura, in der Präfektur Kanagawa, weniger als eine Stunde südlich von Tokio gelegen, war im späten 12. Jahrhundert unter dem Kamakura-Shogunat das politische Zentrum Japans. Die von Minamoto Yoritomo gegründete Stadt blieb auch nach dem Niedergang des Shogunats im 14. Jahrhundert einflussreich.
Tempel und Schreine
Kamakura, das als “Kyoto des östlichen Japans” bekannt ist, beherbergt zahlreiche Tempel, Schreine und historische Monumente. Unter ihnen ragt der Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein als wichtigster Schrein heraus, der Hachiman, dem Schutzgott der Familie Minamoto und der Samurai, gewidmet ist. Der Schrein beherbergt ein Museum, Teiche, die rivalisierende Clans symbolisieren, sowie Veranstaltungen wie yabusame (Bogenschießen zu Pferd).
Attraktionen an der Küste
Kamakura überblickt das Meer, mit Stränden wie Yuigahama, die im Sommer einen Rückzugsort für Schwimmer, Surfer und Fischer bieten. Die malerische Küste ist nur einen kurzen Spaziergang vom Bahnhof Kamakura entfernt, obwohl sie nicht für umfangreiche Aktivitäten geeignet ist.
Hokoku-ji-Tempel
Der Hokoku-ji-Tempel, der etwas weiter vom Zentrum Kamakuras entfernt liegt, ist für seinen Bambuswald und seine Gärten voller saisonaler Blüten bekannt. Die Hydrangeas im Juni und der Momiji im Herbst machen ihn zu einem Muss für Naturliebhaber.
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