Kiyosumi-Gärten: Tokios landschaftlicher Rückzugsort
Geschichte und Bedeutung der Kiyosumi-Gärten
Die Kiyosumi-Gärten haben eine reiche Geschichte, denn sie waren ursprünglich die Residenz des Magnaten Kinokuniya Bunzaemon aus der Edo-Zeit und wurden später zum Wohnsitz des Herrn des Sekiyado-Schlosses in Edo. Seine Umwandlung in einen Garten begann 1878 unter dem Mitsubishi-Gründer Iwasaki Yataro, der den Garten als Spaziergarten mit einem großen Teich, Hügeln, Wasserfällen und berühmten Felsen aus ganz Japan gestaltete. Im Jahr 1979 wurde der Garten zum Tokyo Metropolitan Place of Scenic Beauty ernannt und bewahrt bis heute seinen historischen Charme.
Die wichtigsten Merkmale des Gartens
Der Garten ist berühmt für seine Landschaftssteine, die einen ästhetischen und kulturellen Wert darstellen. Die Besucher können sich an den isowatari”-Trittsteinpfaden erfreuen, die den Blick auf Fische, Schildkröten und ruhige Spiegelungen freigeben. Ein Gebäude im Stil eines Teehauses bietet einen malerischen Blick auf den Teich, während der Taisho Kinenkan in der Nähe des Eingangs als Gedenkhalle für Kaiser Taisho dient.
Details zum Garten und Informationen für Besucher
Fläche: 81.091,27m² mit über 4.224 hohen Bäumen und 13.414 Sträuchern.
Hauptpflanzen: Japanische Schwarzkiefer, Purpur-Azalee, Hortensie, Iris und Taiwan-Kirsche.
Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 16:30 Uhr). An den Feiertagen zum Jahresende geschlossen.
Eintrittspreis: ¥150 für Erwachsene, ¥70 für Senioren, kostenlos für Kinder unter dem Grundschulalter.
Ermäßigungen: 20% für Gruppen ab 20 Personen.
Einrichtungen: Inklusive Ryotei und Taisho Memorial Museum (gegen Aufpreis).
Eine Mischung aus Geschichte und Natur
Die Kiyosumi-Gärten verbinden ruhige Naturschönheit mit historischer Bedeutung und bieten den Besuchern einen friedlichen Rückzugsort inmitten des städtischen Trubels von Tokio. Seine Spazierwege und Landschaften machen ihn zu einem Muss für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.
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