Omoide Yokocho: Shinjukus historische Speisestraßen
Omoide Yokocho: Ein Schritt zurück in die Zeit
Das Omoide Yokocho in Shinjuku ist ein Labyrinth aus engen Gassen, die mit Restaurants im Izakaya-Stil gefüllt sind. Es ist bekannt für seine geschäftige und doch traditionelle Atmosphäre und zieht sowohl Büroangestellte als auch ausländische Besucher an, die authentische japanische kulinarische Erfahrungen suchen.
Das kontrastreiche moderne Shinjuku
Während der Bahnhof Shinjuku oft als der geschäftigste der Welt bezeichnet wird, bietet Omoide Yokocho mit seinen Retro-Gassen und traditionellen Restaurants einen starken Kontrast. In der Nähe des Westausgangs des Bahnhofs gelegen, fühlt man sich in diesem Viertel mit seinen offenen Grillständen und der multikulturellen Atmosphäre in eine andere Zeit zurückversetzt.
Ein Blick in die Geschichte
Der Omoide Yokocho, übersetzt “Erinnerungsstraße”, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg als großer Schwarzmarkt. Einst als gefährlich eingestuft, hat sich die Gegend zu einem lebendigen Viertel mit lizenzierten Restaurants entwickelt, das seinen rebellischen Geist der Nachkriegszeit bewahrt hat.
Eine lebendige Szene heute
Heute ist Omoide Yokocho ein sicherer und belebter Ort, um Getränke und kleine Gerichte zu genießen. Viele Restaurants bieten englische Speisekarten an und sind damit auch für internationale Gäste zugänglich. Die Atmosphäre verbindet lokale Sumo-Traditionen mit der Energie globaler Besucher und bietet unübertroffene Möglichkeiten zum Beobachten von Menschen.
Essen und Essensgewohnheiten
Das kulinarische Angebot konzentriert sich auf schnell zubereitete Izakaya-Gerichte, wie gegrillte Meeresfrüchte, Yakitori, Fleisch und Innereien. Besucher sollten beachten, dass es üblich ist, Essen mit Getränken zu bestellen. Während das Rauchen in den Gassen verboten ist, ist es an den Restauranttischen erlaubt, um ein traditionelles Esserlebnis zu erhalten.
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