Takoyaki: Osakas ikonischer Straßensnack

Herkunft und Geschichte von Takoyaki

Takoyaki, was so viel wie Gegrillter Oktopus bedeutet, entstand wahrscheinlich um 1935 in Osaka. Es wurde von dem Straßenhändler Tomekichi Endo kreiert und entwickelte sich aus früheren Snacks wie Choboyaki und Akashiyaki. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Servieren mit Soße und Mayonnaise zur Norm. Das ursprüngliche Geschäft, Aizuya, gibt es noch immer in Osaka und bietet eine traditionelle Version ohne diese Beläge an.

Zutaten und Zubereitung

Takoyaki wird aus einem Teig aus Weizenmehl hergestellt, der mit Tintenfisch, Tempura-Resten (tenkasu), eingelegtem Ingwer (beni shoga) und grünen Zwiebeln (negi) vermischt wird. Es wird in einer speziellen Pfanne mit halbkugelförmigen Formen gegart, in denen der Teig mit Hilfe von Spießen zu Kugeln gewendet wird. Durch diesen Kochvorgang entsteht eine knusprige Außenseite und ein weiches Inneres, und es macht Spaß, an den Straßenständen bei der Zubereitung zuzusehen.

Servieren und kulturelle Bedeutung

Takoyaki wird in der Regel mit Takoyaki-Sauce, Mayonnaise, Grünem Laven (aonori) und Bonito-Flocken (katsuobushi) serviert. Es ist ein beliebter Snack, der oft zusammen mit Bier in Izakayas serviert wird und bei japanischen Festen ein fester Bestandteil ist. Seine kulturelle Bedeutung spiegelt sich auch in den Medien wider, z. B. in dem Manga Magical Taruruto und dem Kinderbuch Takoyaki Mantoman.

Globale Popularität

Die Popularität von Takoyaki hat sich weltweit verbreitet, wobei regionale Variationen Zutaten wie Käse oder Speck hinzufügen. Diese Anpassungen entsprechen zwar dem lokalen Geschmack, ehren aber dennoch die traditionellen Wurzeln des Snacks und seine Verbindung zur Esskultur Osakas.

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